Fragen Sie nicht, was die Welt braucht - fragen Sie lieber, was Sie lebendig werden lässt und dann tun Sie es. Was die Welt braucht, sind Menschen die lebendig sind!
2011-11-12 08:40
Sind Sie schon mal so richtig gescheitert? Vielleicht haben Sie eine Prüfung nicht bestanden, ein Project in den Sand gesetzt oder im Sport versagt? Wie haben Sie dann reagiert? Waren Sie bestürzt oder fühlten sich geschlagen? Mit welchen Gedanken sind Sie dann in die nächste Prüfung gegangen, haben das nächste Projekt begonnen oder sind im Sport angetreten?
So oft höre ich Menschen sagen: „Ich habe gerade eine Pechsträne!“ oder „Da habe ich schon mal versagt, das kann ich nicht!“ Stellen Sie sich mal vor, Sie hätten ein kleines Kind, das gerade laufen lernt und dieses Kind würde bei den ersten erfolglosen Versuchen gleich aufgeben, was glauben Sie, wie viele Menschen würden dann heute laufen können?
Aus der Vergangenheit zu lernen ist prima, solange uns das Gelernte weiter bringt und unterstützt. Sobald es uns bremst und demotiviert, haben wir nicht daraus gelernt sondern lassen uns nur davon negativ beeinflussen. Aus der Vergangenheit zu lernen bedeutet ausschließlich:
Nun können wir es wieder mit neuem und anderem Ansatz versuchen und sehen was nun passiert. Entweder es klappt wieder nicht und wir sind einen Schritt näher an dem was klappt, da wir wieder gelernt haben was auch nicht klappt und irgendwann wird es klappen, oder wir sind erfolgreich und können nun den Erfolg genießen.
Pechstränen gibt es nicht, nur den verlorenen Glauben daran, dass Sie alles richtig machen können, und das reicht, dass Sie sich selbst sabotieren und Ihr eigener Geist die Prophezeiung wahr werden lässt! Denken Sie nach jeder Niederlage daran: „Die Vergangenheit ist nicht gleich die Zukunft und nun bin ich einen Schritt näher an der Lösung oder dem Erfolg!“
Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.
Eugène Ionesco
Bei der Erfahrung kommt es darauf an, mit welchem Sinn man an die Wirklichkeit geht. Ein großer Sinn macht große Erfahrungen und erblickt in dem bunten Spiele der Erscheinungen das, worauf es ankommt.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
Albert Einstein
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