Was wir denken beeinflusst, was uns passiert, wenn wir also unser Leben ändern wollen, müssen wir Denken ändern.
2012-02-02 10:41
Gestern Abend lag ich im Bett und kurz vor dem Einschlafen fiel mir wieder ein Ritual ein, das ich mit meinen Kindern täglich zelebrierte, als sie noch sehr klein waren. Wir lagen im Bett zusammen, bereit, ein Buch vorzulesen und bevor wir mit der Geschichte begannen, kuschelten wir uns zusammen und jeder beantwortete diese Frage: "Was war das Beste an diesem Tag?" Jeder dachte kurz nach und dann erzählten wir reihum was wir für das Beste gehalten haben. Das Fussballspiel im Garten, der Besuch eines Freundes, eine leckere Speise oder ein gemaltes Bild kam oft als Antwort. Manchmal waren es auch Dinge wie … als mein Knie nach meinem Sturz nicht mehr weh tat, oder dass der doofe Tag jetzt zu Ende ist. Es gab Tage, da hatte jeder mehrere Erlebnisse, die aufgezählt wurden und es gab Tage, da fiel es schwer etwas zu finden, das man für gut einstufen konnte.
Es war jedoch immer ein Moment, in dem wir unser Augenmerk auf etwas Positives gerichtet haben. Gerade vor dem Einschlafen ist das oft sehr hilfreich, um die Gedanken abzuwenden von dem Stress, den unerledigten Dingen, oder den negativen Erlebnissen oder Gefühlen, hin zu entspannenden, erfreulichen und motivierenden Gedanken.
Wie gehen Sie mit sich selbst oder mit Ihren Lieben um? Enden Sie den Tag auf erfreuliche Weise, oder beenden Sie ein Gespräch mit erbauenden Worten, oder ist die Tendenz im Moment eher Richtung Stress, unerfreulichen Situationen oder negativen Begegnungen?
Es ist gar nicht so schwer, jede Begegnung, jedes Gespräch und jeden Tag mit einer wunderbaren Frage wunderbar enden zu lassen!
Gehen Sie die letzten Tage durch und reflektieren Sie über Gespräche, Situationen und den letzten Gedanken, mit denen Sie sich vor dem Einschlafen beschäftigt haben. Welche wunderbaren Fragen können Sie in den nächsten Tagen stellen (sich selbst oder anderen), die die Lebensqualität verbessern werden?
Sich freuen heißt, ausschauen nach Gelegenheiten zur Dankbarkeit.
Friedrich Karl Barth
Glücklich ist der Mensch, der dem Glück nicht hinterher rennt wie einem Falter, sondern dankbar ist für alles, was ihm gegeben wird.
Phil Bosmans
Niemand kann zufriedener sein als seine Dankbarkeit zulässt.
Ernst Ferstl
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