Wahre Freude kommt nicht von Reichtum, Leichtigkeit oder dem Lob on anderen, sondern davon etwas sinnvolles zu tun.
2009-12-06 10:00
Mein Thema dieser Woche ist auf jeden Fall Weihnachten. Ich habe die ersten Geschenke in schönes Papier verpackt und mit dekorativen Schleifen verziert. Die ersten Päckchen habe ich an Verwandte und Freunde versandt, die weiter entfernt leben und meine private Jahresrückblende geschrieben. Diese Zeit des Jahres ist ausgefüllt mit Vorbereitungen, Pläne schmieden mit der gesamten Familie, organisieren, einkaufen und oft auch Streß, trotz der sogenannten „Stillen Jahreszeit“.
In Gesprächen der letzten Woche hörte ich von vielen meiner Kunden, wie sehr sie sich darauf freuen, ihre Familien wieder zu sehen. Einige reisen viele Stunden um bei ihren Lieben zu sein. Unter all dieser Vorfreude war bei manchen auch Angst oder Zweifel zu hören. Sie erinnerten sich an lange Gespräche im letzten Jahr - manchmal intensive Situationen, in denen eigene Grenzen verletzt wurden, bewußt oder unbewußt. „ … alte Geschichten wurden ausgegraben, die unbehaglich sind…” oder “… meine Eltern fragen immer wieder, wann wir endlich ein Baby bekommen...“ oder „ ... meine Schwiegermutter versucht immer, mich zu beeinflussen...“ oder „ ... meine Eltern versuchen immer noch mir vorzuschreiben, was ich tun soll und ich bin 35 Jahre alt!...“ und so weiter.
Befinden Sie sich manchmal in einer Situation, in der Worte oder Taten anderer Ihnen unbehaglich sind oder Ihnen sogar Bauchweh oder verspannte Schultern bescheren? Dann ist es Zeit, Grenzen zu setzen!
Diese Grenzen sind eine Art Qualitäts- Standard, den Sie für sich festlegen und Sie Ihre Mitmenschen bitten, diese zu respektieren. Dies ist ein Prozeß und Sie durchlaufen eventuell einige Widerstände auf dem Weg, aber das Resultat ist diese Anstrengung wert!
Hier sind einige Schritte, um damit zu beginnen:
Versuchen Sie dies gutmütig und mit Anmut zu tun (besonders Ihretwegen) und verzagen Sie nicht, wenn Sie nicht immer sofort die richtigen Worte finden. Es ist wichtiger sich selbst treu zu bleiben und es weiter zu versuchen als aufzugeben und zu akzeptieren, daß Ihre Grenzen in Zukunft weiter mißachtet werden!
Glauben Sie an sich, dies ist eine Fertigkeit die man erlernen kann und Sie werden mit jedem Mal besser. Also, freuen Sie sich auf die baldigen Zusammentreffen mit Freunden und Familie. Und warum nicht mal die Gespräche auf das Thema „Grenzen setzen“ bringen, um damit dann gleich wunderbar auf Ihren „neuen“ persönlichen Qualitätsstandard überzuleiten?
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