Buch: Reflexionen

Reflexionen - bringen Bewusstsein in Ihr tägliches Leben von Désirée Steinmann

Mehr Info hier ...

Share |
RSS-Feed abonnieren
Blog > Blog - Einzelmitteilung

Reflexionen der Woche

Legen Sie die Tablette auf die Seite

2012-04-21 13:11

Vor ein paar Tagen habe ich eine Freundin besucht. Sie hat 2 Kinder, einen Job, den Haushalt und vieles mehr. Sie kennen das vielleicht auch!? Wir waren im Wohnzimmer, das Radio lief, die Kinder stritten sich um etwas, das Telefon klingelte und sie hatte furchtbare Kopfschmerzen. Hastig suchte sie nach den Kopfschmerztabletten in ihrer Tasche und fand keine … Gott sei Dank! Als ich sie fragte, ob Sie denn öfters an Kopfschmerzen leide, nickte sie mit traurigem Gesicht. Als ich Sie fragte, ob sie auch öfters Tabletten dafür nahm, wiederholte sich das traurige Nicken.

Ihr Gesicht und das laute, unruhige Umfeld brachten mich dann auf den Plan. Zuerst bat ich die Kinder, doch oben in ihrem Zimmer weiter zu streiten, oder es einfach zu lassen, wenn sie hier bei uns sein wollen … Erst war Stille und Verwunderung, dann Kooperation und mehr Stille. Dann habe ich das Radio ausgemacht, bin zu meiner Freundin zurück, die auch etwas verwundert zusah und habe angefangen ihren Kopf leicht zu massieren. Sie machte die Augen zu, ließ alles zu und ich konnte richtig zusehen, wie sich ihre Schulter- und Nackenmuskeln entspannten, wie sich der Gesichtsausdruck von Leiden in Entspannung veränderte und wie die Welt wieder etwas mehr in Ordnung kam.
Nach wenigen Minuten der leichten Massage und der wunderbaren Ruhe waren die Kopfschmerzen fast weg. Mir fielen dann noch ein paar Schulterübungen ein, die ich mal gelernt hatte, um etwas gegen meine Kopfschmerzen zu tun und die brachten dann noch mehr Erleichterung. Wir machten sie zusammen und somit machte sich auch noch eine spielerische Leichtigkeit zwischen uns breit - auch entspannend!

Wie oft greifen wir zu einem Medikament, um die Symptome zu mildern, anstatt die Ursache zu bearbeiten? Die meisten Beschwerden sind entweder auf falsches Verhalten (schlechtes Essen, keine Ruhe, wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, zu wenig zu trinken etc.) zurückzuführen, oder auf falsches Denken (Sorgen, negative Selbstgespräche, Ängste, Neid, Zorn, Ohnmacht etc.). Hier sollten Sie ansetzen! Das nächste Mal, wenn Sie zu einer Tablette greifen, fragen Sie sich doch einfach: "was habe ich nicht berücksichtigt, um gesund und vital zu sein? Was muss ich anders machen oder wie muss ich anders denken, um mich rundum gut zu fühlen?"

Aktion

Welche Symptome haben Sie? (Stress, Magenbeschwerden, Kopfweh, Schlaflosigkeit, Fresslust …)
Was könnte die Ursache sein?
Was können Sie anders machen, um die Ursachen zu beheben?


Zitate


Eines der Symptome eines sich ankündigenden Nervenzusammenbruchs ist die Empfindung, dass die eigene Arbeit ganz schrecklich wichtig sei.


Bertrand Russell


Zanke niemals in Gedanken mit jemand.
Das verbittert das Gemüt oft mehr als wirklicher Streit und ist die Ursache vieler innerer Unruhe.


Carl Hilty

Die Stille ernährt, der Lärm verbraucht.


Unbekannt

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben